Informationen zu Covid-19 und zur Produktion von Face Shields

Aufgrund der besonderen Situation durch den Virus Covid-19 haben wir an dieser Stelle alle Informationen zum Umgang mit dem Virus bei Baumüller zusammengestellt. Diese Informationen werden laufend aktualisiert.


Produktion von Face Shields zu Spendenzwecken

Baumüller Services, eine Tochter der Nürnberger Firmengruppe Baumüller, hat insgesamt 200 Face Shields an das Martha-Maria-Krankenhaus in Nürnberg sowie die Frankenalb-Klinik Engelthal gespendet. Weitere 10 Exemplare wurden für Mitarbeiter bzw. als Muster gefertigt.
Die Idee zu der Aktion entstand, da das Unternehmen über 3D-Drucker verfügt und seine Mitarbeiter mit Hilfe der Face Shields vor einer möglichen Corona-Infektion schützen wollte. 


Liefersituation

Durch die Verbreitung des Corona-Virus kommt es zu Beeinträchtigungen im weltweiten Warenverkehr. Aktuell kann die Lieferfähigkeit durch den Zugriff auf Lagerbestände und alternative Bezugsquellen aufrechterhalten werden.  Eine hausinterne Task Force aus erfahrenen Mitarbeitern analysiert laufend die aktuelle Materialversorgung. So können wir mögliche Versorgungsengpässe erkennen und gemeinsam mit unseren Lieferanten bei Bedarf Gegenmaßnahmen ergreifen.

Aktuell ist es uns nicht möglich, eine Vorhersage hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Lieferkette zu treffen, da sich die Situation kurzfristig ändern kann. Sollten die aktuellen Ereignisse zu Engpässen bei der Belieferung führen, suchen wir schnellstmöglich den direkten Austausch mit den einzelnen Kunden und arbeiten gemeinsam an einer Lösung.


Maßnahmen zur Sicherung der Betriebstätigkeit

Baumüller hat zeitnah auf die weltweite Ausbreitung der Corona-Pandemie reagiert. Der interne Krisenstab  hat einen detaillierten Maßnahmenplan umgesetzt und konnte so die Betriebstätigkeit frühzeitig sichern. Viele Mitarbeiter wurden für mobiles Arbeiten zu Hause ausgestattet und sind per Web-Meeting, E-Mail und Telefon weiterhin erreichbar. Auch im Fertigungsbereich wurden zum Schutz der Mitarbeiter zahlreiche Maßnahmen umgesetzt.

Folgende Maßnahmen wurden bereits ergriffen:

  • Absicherung der internen Kernprozesse und Testlauf für mobiles Arbeiten in allen relevanten Unternehmensbereichen wurde erfolgreich abgeschlossen
  • Separieren wichtiger Abteilungen (z.B. vorübergehende räumliche Trennung, Aufteilung auf verschiedene Standorte)
  • Reduzierung der internen Besprechungen und Nutzung von Web-Meetings
  • Absage interner Veranstaltungen
  • Einschränkung der Reisetätigkeit, Reisen in definierte Risikogebiete finden aktuell nicht statt
  • Beschäftigte, die aus Risikogebieten zurückkehren arbeiten in Absprache mit dem Betriebsarzt vorübergehend von zuhause aus
  • Sensibilisierung der Beschäftigten (z.B. Verzicht auf Händeschütteln meiden größerer Menschenansammlungen usw.)
  • Bereitstellung von Desinfektionsmitteln in der Fertigung und für alle besetzten Arbeitsplätze
  • Ermöglichung von ausreichendem Abstand zwischen Produktionsarbeitsplätzen

Baumüller reagiert mit Kurzarbeit flexibel auf Corona

Ab dem 1. April 2020 meldet die Baumüller Nürnberg GmbH für Teile der Belegschaft am Hauptsitz in der Nürnberger Ostendstraße, am Produktionsstandort in Kitzingen sowie in den weiteren Niederlassungen Kurzarbeit an. Der Umfang dieser Maßnahme ist dabei auf ein unbedingt notwendiges Maß beschränkt und wird gemäß der jeweiligen Situation angepasst. „Mit diesem Schritt bewahren wir uns in der aktuellen, sehr dynamischen Situation die nötige Flexibilität, um Angebote und Aufträge weiter zuverlässig bedienen zu können und die Arbeitsplätze an den Standorten zu schützen“, so Andreas Baumüller, geschäftsführender Gesellschafter der Baumüller Gruppe.


Allgemeine Informationen finden Sie auf den Websites folgender Institutionen:

Stand: 07.11.2020