Lena macht genau ihr Ding
Lena hatte sich nach dem Abitur zunächst für ein BWL-Studium eingeschrieben. Doch ihr Bauchgefühl sagte ihr, dass das nicht der richtige Weg für sie war – daher entschied sie sich kurz vor Studienbeginn um. Was aber war ihr Weg? Eine Ausbildung war für sie anfangs keine Option – mit Abitur studiert man doch, oder? Und während sie über Ihre Zukunft nachdachte, führte sie der Zufall auf die richtige Spur. Lena interessierte sich brennend für die 3D-Konstruktionen, die ihr Freund für seine technische Berufsausbildung erstellen musste. Da war plötzlich eine völlig neue Idee geboren: Warum nicht eine technische Ausbildung? Zunächst hatte Lena einige Zweifel: Geht das überhaupt? Wo sie doch in der Schule kein Mathe-Genie war.
Unsere Auszubildende zur technischen Produktdesignerin Lena Stanimirovic ist begeistert von ihrem Beruf und Baumüller als Arbeitgeber.
Lenas Fazit heute: „Klar geht das!“ Und so glänzt Lena in der Berufsschule mit besten Noten und spricht mit so viel Begeisterung von ihrer Arbeit, dass ihre Augen funkeln. Sie ist sowohl von der Ausbildung als auch von Baumüller als Ausbildungsbetrieb absolut begeistert. Die Arbeit als technische Produktdesignerin gibt Raum für Kreativität und der Umgang mit der CAD-Software bereitet Lena viel Freude. „Ich hatte schon als Kind Spaß am Modellieren,“ sagt Lena, die sich heute mit Begeisterung Bauteile für bestimmte Anforderungen ausdenkt und diese dann in 3D erstellt.
Für ihre Zukunft kann sich Lena eine Weiterbildung an der Technikerschule gut vorstellen. „Ich habe Lust, Karriere zu machen,“ sagt die junge Auszubildende. Neben der Schule gibt es noch viele andere Möglichkeiten der Weiterbildung, z.B. ein Maschinenbaustudium, in dem viele Kenntnisse aus der Ausbildung direkt angerechnet werden könnten.
Was macht ein Technischer Produktdesigner?
Die Ausbildung zur Technischen Produktdesignerin dauert dreieinhalb Jahre. Lenas Aufgaben ähneln denen von Konstrukteuren: Sie entwirft, konstruiert und modelliert Bauteile sowie Baugruppen. Technische Produktdesigner arbeiten in CAD- und Simulationsprogrammen, wählen Werkstoffe aus, berücksichtigen dabei Fertigungsaspekte und -prozesse und erstellen Dokumentationen und technische Handbücher. Dabei berücksichtigen sie die Anforderungen der Kunden und Anwender genauso wie Normen und Kosten.
Der Ausbildungsberuf kann in den zwei Fachrichtungen Maschinen- und Anlagenkonstruktion und Produktgestaltung und Konstruktion absolviert werden. Die wichtigsten Fächer in der Berufsschule sind Konstruktion, Fertigung und Werkstoffe und Auftragsprojektierung. Der praxisnahe Unterricht erfordert kreatives Denken und ein räumliches Vorstellungsvermögen.
Die Ausbildung zum technischen Produktdesigner bei Baumüller
Beim Hersteller von Elektromotoren und Automatisierungstechnik Baumüller gehen elektronische und mechanische Konstruktion Hand in Hand. Dank der hohen Fertigungstiefe ist auch die Ausbildung bei Baumüller sehr breit gefächert und geht in die Tiefe. Gemeinsam mit allen anderen gewerblichen Auszubildenden der Baumüller Gruppe hatte Lena sechs Monate Metallgrundausbildung im Baumüller Reparaturwerk in der Andernacher Straße. „Das ist keine Selbstverständlichkeit“ erzählt sie, „viele in meiner Berufsschule haben nur wenige Wochen diese Grundausbildung und z.B. das Drehen wird in vielen Unternehmen nicht mehr unterrichtet.“. Außerdem war Lena bereits in ihrem ersten Lehrjahr in der Elektronikfertigung, im Motoren-Prototypenbau und in der Arbeitsvorbereitung. In den kommenden Jahren wird sie auch im Qualitätsmanagement und im Vertrieb Erfahrungen sammeln dürfen.
Ihr denkt über eine Ausbildung zum technischen Produktdesigner nach und freut euch über Informationen aus erster Hand? Dann kontaktiert Lena Stanimirovic über LinkedIn.